Passwörter ordentlich organisieren.
Sichere Zugänge. Ohne Passwortzettel unter der Tastatur.
Ein Passwort für die Mails, eines für den Lieferanten und noch eines für die Buchhaltung. Irgendwann wird daraus dieselbe Kombination mit wechselnder Jahreszahl. Verständlich ist das. Eine gute Lösung ist es trotzdem nicht.
Ein Konto darf nicht alle anderen öffnen.
Wenn dasselbe Passwort bei mehreren Diensten verwendet wird, kann ein gestohlener Zugang weitere Konten gefährden. Verwende deshalb für jedes Konto ein eigenes, ausreichend langes Passwort. Persönliche Angaben und vorhersehbare Muster sind dafür keine gute Grundlage.
Die organisatorische Frage lautet: Wie schafft man das, ohne sich alles merken zu müssen? Genau dabei hilft ein Passwortmanager.
Ein Passwortmanager ist dein geschützter Zugangsspeicher.
Er kann unterschiedliche Passwörter erzeugen und sie in einem geschützten Speicher verwalten. Du brauchst dann nicht für jedes Konto eine neue Merkhilfe. Besonders wichtig ist, den Zugang zu diesem Speicher selbst gut abzusichern.
Für einen Betrieb zählt außerdem: Wer darf welche Einträge nutzen? Wie wird ein Zugang entzogen, wenn jemand das Unternehmen verlässt? Und wie bleibt der Zugriff im Notfall möglich? Legt das gemeinsam fest, statt Passwörter über Chatnachrichten zu verteilen.
Eine zweite Bestätigung schützt zusätzlich.
Bei der Anmeldung mit zwei Faktoren kommt zum Beispiel zum Passwort eine Bestätigung über eine App oder einen Sicherheitsschlüssel dazu. Das macht es schwieriger, mit einem gestohlenen Passwort allein ins Konto zu gelangen. Welche Verfahren möglich sind, hängt vom jeweiligen Dienst ab.
Bestätige nur Anmeldungen, die du selbst ausgelöst hast. Eine unerwartete Freigabeanfrage ist kein lästiges Fenster zum Wegklicken. Lehne sie ab und lass prüfen, woher sie kommt. Auch Wiederherstellungscodes gehören an einen geschützten, im Ernstfall erreichbaren Ort.
So bringst du Ordnung hinein.
Erfasse die wichtigen geschäftlichen Konten und ihre zuständigen Personen.
Nutze persönliche Zugänge, wo der Dienst das unterstützt. Gemeinsame Konten brauchen klare Regeln.
Vereinbart einen geeigneten Passwortmanager und richtet Berechtigungen bewusst ein.
Aktiviert zusätzliche Anmeldesicherheit, besonders bei Mailkonten, Verwaltungszugängen und dem Passwortspeicher.
Dokumentiert den Ablauf für verlorene Geräte, Ausscheiden aus dem Betrieb und Notfallzugriffe.
Die Umstellung muss nicht auf einmal passieren. Beginne mit den Konten, über die andere Zugänge zurückgesetzt werden können – insbesondere dem Mailkonto.
Das kannst du mitnehmen.
Du musst dir nicht mehr Passwörter merken. Du brauchst eine verlässliche Art, unterschiedliche Zugänge sicher zu verwalten.
Was heißt das für deinen Betrieb?
Wir besprechen mit dir, welche Schritte für deine IT sinnvoll sind.


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