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Cloud oder Server im Haus?

vor 3 Tagen
2 Min. Lesezeit

Cloud oder eigener Server? Erst schauen, wie du arbeitest.


Der Server hat ein paar Jahre auf dem Buckel. Jetzt steht die Frage im Raum: wieder ein Gerät im Betrieb aufstellen oder in die Cloud wechseln? Eine gute Antwort beginnt bei deiner Arbeit, nicht beim Produkt.


Wo liegt der Unterschied?


Ein eigener Server steht bei dir oder an einem von dir gewählten Standort. Darauf können etwa gemeinsame Dateien oder betriebliche Programme laufen. In der Cloud nutzt du Speicher, Programme oder Rechenleistung über einen Anbieter. Die Technik steht dann in dessen Rechenzentrum.


Beides braucht Betreuung. Beim eigenen Server geht es unter anderem um Geräte, Wartung und Absicherung vor Ort. Bei Cloud-Diensten um passende Verträge, Zugänge, Einstellungen und einen Plan für deine Daten.


Die Programme geben oft die Richtung vor.


Schreib zuerst auf, womit dein Betrieb tatsächlich arbeitet: Auftragsverwaltung, Buchhaltung, Planung, gemeinsame Dateien und Spezialprogramme. Kläre mit den jeweiligen Herstellern, welche Betriebsarten unterstützt werden und welche Schnittstellen nötig sind.


Ein Programm für eine Maschine in der Werkstatt kann andere Anforderungen haben als die gemeinsame Dokumentenablage. Deshalb muss die Entscheidung nicht für alles gleich ausfallen. Eine Kombination kann sinnvoll sein.


Was passiert, wenn die Verbindung fehlt?


Frag für jede wichtige Anwendung: Können wir bei einer Internetstörung weiterarbeiten? Sind benötigte Dateien vorher lokal verfügbar? Wie lange können wir den Ausfall überbrücken? Auch ein Server im Haus ist keine automatische Ausfallvorsorge – er braucht Strom, funktionierende Geräte und eine Sicherung.


Für Entscheidungen hilft ein einfacher Tagesablauf: Büro öffnet, Aufträge werden angelegt, Ware wird versendet. An welcher Stelle braucht ihr welches System? So werden die tatsächlichen Abhängigkeiten sichtbar.


Vergleiche den Betrieb, nicht nur den Kaufpreis.


  • Einrichtung, Umstellung und laufende Betreuung.

  • Geräte, Strom und spätere Erneuerung beziehungsweise laufende Nutzungsgebühren.

  • Sicherung, Wiederherstellung und Unterstützung bei Störungen.

  • Benötigte Internetanbindung, Zugänge und Datenexport bei einem späteren Wechsel.


Auch Berechtigungen, Speicherort und vertragliche Regelungen zu den Daten gehören in die Prüfung. „In der Cloud“ beschreibt den Betriebsort, ersetzt aber keine Entscheidung darüber, wer worauf zugreifen darf.


Eine übersichtliche Gegenüberstellung über denselben Zeitraum ist hilfreicher als „Cloud ist immer billiger“ oder „Ein eigener Server ist immer sicherer“. Beides ist zu pauschal.



Das kannst du mitnehmen.


Die richtige Lösung passt zu deinen Programmen, Abläufen und Ausfallgrenzen. Sie kann vor Ort, in der Cloud oder in einer Kombination liegen.



Was heißt das für deinen Betrieb?


Wir besprechen mit dir, welche Schritte für deine IT sinnvoll sind.



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